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Review: The Bye Bye Man

Ich hatte das „Vergnügen“, mir „The Bye Bye Man“ im Kino anzuschauen. Ich hatte mal wieder Bock auf einen Horrorfilm und der Trailer sah nicht schlecht aus. Erinnerte mich bisschen an Final Destination, bisschen Jeepers Creepers und vielleicht Candy Man. Doch was am Ende rumkam, war leider eher enttäuschend und selbst im großteils tristen Horrorgenre noch unterdurchschnittlich

Worum gehts in Bye Bye Man?

Kurzgefasst geht es um zwei junge Männer und eine junge Frau, die in der Nähe des Campus einer Universität ein Haus beziehen. Dort haben sich tragische Dinge ereignet und mysteriöse Spuren und Visionen geben Rätsel auf. Sehr schnell entfesseln sie ein bösartiges Wesen, den Bye Bye Man. Dieser scheint alleine daraus seine Macht und Kraft zu schöpfen, dass Menschen von ihm wissen und seinen Namen kennen. Wenn man den Namen ausspricht und andere so den Namen im Kopf haben, landen auch sie auf der Liste des Bye Bye Man, der in erster Linie nicht selbst tötet, sondern seinen Opfern Visionen verpasst, die sie dazu bringen, andere oder sich selbst zu töten. Die Drei müssen fortan auf der Hut sein, sich gegenseitig vor dem Bye Bye Man schützen und dabei seine Existenz verheimlichen, um nicht auch das Schicksal anderer zu besiegeln.

Meine Meinung

Die Idee von „The Bye Bye Man“ ist nicht neu. Das Prinzip, dass ein Dämon oder sonstwas erscheint, wenn man seinen Namen nennt, kennen wir von Candy Man oder auch Beetlejuice. Die Todesliste erinnert an Final Destination. Der Bye Bye Man sieht im Grunde ja auch aus wie eine Mischung aus dem Sensenmann und dem Imperator aus Star Wars. Doch die wenigsten Horrorfilme definieren das Genre neu. Die meisten sind ja nur Aufgüsse, die Urängste der Menschen ansprechen. Hier funktionieren die gleichen Formeln meist immer wieder.

Bei Bye Bye Man ist das leider nicht so. Zumindest ich hab mich nicht im geringsten gegruselt. Vieles konnte man von einer Meile aus kommen sehen. Ich persönlich hab auch erwartet, dass der Bye Bye Man richtig schön Teenies schnetzelt. Fehlanzeige. Er ist eher selten und dann auch nur kurz zu sehen. Aber wenn man ihn dann sieht, weiß man auch warum: Ohne Kaputze sieht er eher aus wie ein Chemopatient als ein dämonischer Killer. Er hat noch eine Art Höllenhund dabei, der mies computeranimiert ist. Für die 5 Sekunden, die man ihn mal sieht, hätte man auch bisschen mehr Geld in die Hand nehmen können. Das hatte schon eher 90er Charme und wirkt unfreiwillig komisch.

Die Performance der Darsteller war leider auch teilweise schmerzhaft. Oftmals konnten sie nichts dafür, die Dialoge waren einfach dämlich geschrieben. Ich hab mich oft gefragt, wer redet denn so? Ich hab den Film im Original gesehen, also hats nichts mit Übersetzung zu tun. Das Originalskript ist so bescheuert.

Das beste am Film war das Popcorn im Kino. Das war echt gut.

Fazit: Bye Bye, 90 Minuten meiner Lebenszeit, bye bye, hart verdientes Geld. Wenn der Film mal auf Netflix oder so erscheint, schaut mal rein. Aber Geld dafür ausgeben sollte man nicht.

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