Review ‚Valerian‘: Alles so schön bunt hier!

Die Besetzung der Rolle von Valerian, war der erste Fehler.
Dane deHahn erinnert weder irgendwie an die Comic-Vorlage noch wäre er sonst irgendwie geeignet für die Rolle.
Der Typ sieht steht’s so aus, als wäre er gerade geweckt worden, aber noch keine Zeit hatte sich die Augen zu reiben. Dann auch noch das Image des Womanizers. Dane sieht aus, als hätte er einfach Glück bei dem Thema Akne gehabt. Aber das reicht dann auch nicht als Grundvoraussetzung dafür aus, irgendwie als Love-Interest durchzugehen. Auch wenn er in Zeitlupe super das Schwert führen kann.
Cara Delevingne als Laureline (in deutsch: Veronique) ist im Vergleich schon eine bessere Besetzung. Sie erinnert optisch an die Comic-Figur und hat eine verdammt süße Nase.
Ansonsten hörte ich in meinem inner Ohr verdammt oft, die Regieanweisung von Luc:
„Guck noch mal genervt! Das kannst Du doch so gut!“

Die visuell effects enttäuschen nicht. Dafür ist man schließlich in den Film gegangen.

Aber ansonsten:
Ein fehlbesetzter Schauspieler, der über den ganzen Film hinaus, einen Heiratsantrag an Laureline richtet. Nicht witzig, schon gar nichts neues, und superlangweilig bis hin zum Fremdschämen. Da wird wirklich kein Phatos ausgelassen. Unwitzig, schlecht.

Die visuell Effekts lenken nur unzureichend von dem, fast schon dilletantischen Versuch, Romantik zu erzeugen, ab. Da stimmt nichts an der Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern und es ist einem dann sowieso herzlich egal, ob der Dummschwätzer mit der Zicke zusammenkommt…

 

Wenn man denn keinen großen Anspruch hat, sondern einfach sein Popcorn wettfuttern will, dann kann man den Film ansehen. Viel Eye-Candy.

Ach, und Eathan Hawke macht kurz ein bisschen auf Mickey Rourke. Kann man gesehen haben – muss man aber nicht.

 

Fast hätte ich es vergessen:

 

Die Handlung:
Valerian und Laureline sollen so ein Tier fangen, was das scheißt, was man im füttert. Perlen zum Beispiel. Ist das letzte seiner Art. Wird aber nicht an Auftraggeber zurückgeben, sondern an andere Stelle. Aus Liebe halt. Wow, so was von gegen den Strich gebürstet. Ganz schön gesellschaftskritisch!

 

Meine Meinung:

Wenn ihr Spaß haben wollt, geht lieber in ‚Spiderman: Homecoming‘ rein.

 

 

Ein Gedanke zu „Review ‚Valerian‘: Alles so schön bunt hier!

  1. Da hab ich anscheinend ja nix verpasst. Hab schon gelesen, dass die Hauptdarsteller sehr unsympathisch rüberkommen sollen. Valerian soll wohl schon bisschen Arschloch sein, aber durch seinen Charme dann doch wieder alle um den Finger wickeln. Wohl Richtung Han Solo. Leider liefert deHahn nur den Arschloch-Part und kann dann den Charme nicht nachreichen. Der hat bisher ja nicht umsonst nur Arschlöcher gespielt.
    Also alleine für die Effekte werd ich mir den Film später im Heimkino gönnen. Ins Kino geh ich dafür nicht.

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