Tschik Kinder

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Kurz-Review zu Tschick: Die Antithese zu den Marvel-Filmen

Ich habe die Filme von Fatih Akin  ‚Im Juli‘, ‚Gegen die Wand‘ und ‚Soul Kitchen‘ geliebt.

Mal ein paar schöne Gegenentwürfe zum Hollywood-Blockbuster-Kino.

In seinem neuesten Film ‚Tschick‘ (2016) gibt es keine Explosionen, die ganze Straßenzeilen niederreißen.

Da geht es einfach nur um zwei Teenager, die die Welt erkunden. Die Grenzen überwinden, manchmal auch in dem Unwissen, dass es diese Grenzen überhaupt gibt.

Dieser Film lässt mich alten Knacker abendfüllend mit Teenagern mitbangen. Dies für sich ist bereits eine große Leistung dieses Films.

Ich liebe die MARVEL-Filme, aber genauso liebe ich auch kleine, ambitionierte Filme wie diesen. Ohne Computer-Effekte.

Filme, die einfach eine Geschichte erzählen und dafür keine Special-Effekts brauchen.

Filme, die einen vielleicht auch so berühren.

Letztendlich feiert dieser Film (wie alle anderen Filme von Fathik Akin auch), die Magie des Lebens und des Augenblicks.

Wer mal eine kleine Pause vom Block-Buster Kino braucht, ist hier gut aufgehoben.

 

 

2 Gedanken zu „Kurz-Review zu Tschick: Die Antithese zu den Marvel-Filmen

  1. Klingt interessant. Hab noch keinen Akin gesehen, aber hier schau ich vielleicht mal rein. Als im Herzen Junggebliebener kann ich mit solchen Geschichten schon noch was anfangen. 😉

    1. Wenn Dir der Film gefällt (wovon ich ausgehe) solltest Du Dir die oben genannten anderen Filme auch anschauen.
      Die sind eigentlich durch die Bank weg gut. 🙂

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